Grundsteuer für Ehepaare – Wer muss die Grundsteuererklärung abgeben?

„Doch was ist zu tun, wenn das Grundstück mehrere Eigentümer hat, etwa bei Eheleuten? Ist in diesem Fall eine Feststellungserklärung zur Grundsteuer für beide Ehepartner erforderlich?“

Für jedes Bewertungsobjekt (unbebautes Grundstück, Einfamilienhaus, Zweifamilienhaus, Eigentumswohnung etc.) muss nur eine Grundsteuererklärung bei dem zuständigen Finanzamt eingereicht werden, da die Grundsteuer für jedes Grundstück auch nur einmal festgesetzt wird. Dabei erlässt das Finanzamt die verbindlichen Grundsteuerwertbescheide und Grundsteuermessbescheide. Die Grundsteuerbescheide werden im Anschluss durch die Gemeinde, in der sich der Grundbesitz befindet, erlassen.

Grundsteuer für Ehepaare – Jeder Ehepartner darf die Grundsteuererklärung abgeben

Grundsätzlich ist jeder Ehepartner zur Abgabe der Grundsteuererklärung berechtigt.
In jedem Fall müssen aber alle anderen Miteigentümer in der gemeinsamen Grundsteuererklärung aufgeführt werden. Gehört das Grundstück also mehreren Personen, schulden Sie als Gesamtschuldner auch die festgesetzte Grundsteuer. Zahlt ein Miteigentümer die Grundsteuer vollständig, müssen die anderen Miteigentümer keine Zahlung vornehmen. Wie der Ausgleich unter den einzelnen Steuerschuldnern erfolgt und wer gegen wen einen Ausgleichsanspruch hat, richtet sich nach zivilrechtlichen Grundsätzen.

Anders verhält es sich bei Eigentümergemeinschaften innerhalb einer Wohneigentumsanlage. Bei Eigentumswohnungen muss jeder Eigentümer für seine Eigentumswohnung eine eigenständige Grundsteuererklärung abgeben, da der Grundbesitz grundbuchrechtlich in Teileigentum aufgeteilt wurde. Bei der Grundfläche wird dabei die Gesamtfläche des Grundstückes mit dem jeweiligen Miteigentumsanteil multipliziert. Zudem wird die individuelle Wohnfläche der Eigentumswohnung in die Berechnung einbezogen. Anschließend wird die Grundsteuer nur anteilig gegenüber dem jeweiligen Eigentümer festgesetzt.

Grundsteuererklärung für Ehepartner leichtgemacht

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Grundsteuer: Gebäude auf fremden Grund und Boden – Was ist zu tun?

Im Jahr 2022 müssen Grundstückseigentümer für den eigenen Grundbesitz (unbebaute Grundstücke, Einfamilienhäuser, Zweifamilienhäuser, Eigentumswohnungen etc.) zwischen dem 1. Juli 2022 und 31. Oktober 2022 eine Feststellungserklärung zur Grundsteuer (kurz: Grundsteuererklärung) online abgeben. Hintergrund ist die Grundsteuerreform 2022 durch die die relevanten Grundstücksdaten erstmals seit 1935 bzw. 1964 neu festgesetzt werden.

Doch wie ist bei einem Gebäude vorzugehen, welches auf fremden Grund und Boden errichtet wurde?

Ein Gebäude auf fremden Grund und Boden entsteht, wenn ein anderer als der zivilrechtliche Eigentümer des Grundstücks die Aufwendungen für die Herstellung des Gebäudes trägt und ihm dieses Gebäude zuzurechnen ist. Eine abweichende Zurechnung erfolgt dabei immer dann, wenn es sich um ein Gebäude als Scheinbestandteil handelt, der Bauherr also zivilrechtlicher Eigentümer ist. Ausreichend ist auch, wenn der Bauherr wirtschaftliches Eigentum an dem Gebäude erlangt, weil er beispielsweise aufgrund einer im Voraus getroffenen und tatsächlich durchgeführten Vereinbarung die tatsächliche Herrschaft über das Gebäude innehat und den Eigentümer des Grundstücks für die gewöhnliche Nutzungsdauer von der Nutzung ausschließen kann.

Grundsteuer: Gebäude auf fremden Grund und Boden – Was ist zu tun und wie wird die Steuererklärung erstellt?

Für die Berechnung der Grundsteuer wird wie bei einem Erbbaurecht das Grundstück und das darauf errichtete Bauwerk (meistens Einfamilienhaus, Zweifamilienhaus oder Mehrfamilienhaus) zu einer Bewertungseinheit zusammengefasst und der Gesamtwert für die Grundsteuer nach den Grundsätzen des Ertragswertverfahrens oder Sachwertverfahrens ermittelt. Anders als beim Erbbaurecht trifft allerdings den Eigentümer des Grundstücks die Verpflichtung zur Abgabe der Feststellungserklärung. Der ermittelte Grundsteuerwert und die daraus abgeleitete Grundsteuer werden dem Eigentümer des Grundstücks als Steuerschuldner zugerechnet. Ob der Nutzungsberechtigte des Gebäudes auf fremden Grund und Boden oder der Grundstückseigentümer die Grundsteuer wirtschaftlich tragen soll bleibt den Vertragsparteien im Rahmen ihrer Privatautonomie vorbehalten.

Sie sind Eigentümer eines Grundstücks mit einem Gebäude auf fremden Grund und Boden und möchten Ihre Grundsteuererklärung durch einen Steuerberater erstellen lassen ohne lange Wartezeiten und hohe Kosten. Dann übersenden Sie ihre Grundstücksdaten für ein unbebautes Grundstück, Einfamilienhaus, Zweifamilienhaus oder eine Eigentumswohnung doch ganz einfach online an uns. Wir unterstützen Sie bei der fachgerechten Erstellung der Grundsteuererklärung sowie der Berechnung der zu erwartenden Grundsteuer. Die Prüfung der Steuerbescheide (Grundsteuerwertbescheid, Grundsteuermessbescheid und Grundsteuerbescheid) ist für uns selbstverständlich und in dem Festpreis von 89,95 Euro pro Bewertungsobjekt (unbebautes Grundstück, Einfamilienhaus, Zweifamilienhaus, Eigentumswohnung) bereits enthalten.

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Erbbaurecht und Grundsteuer – Was ist zu tun?

Im Jahr 2022 müssen Grundstückseigentümer für den eigenen Grundbesitz (unbebaute Grundstücke, Einfamilienhäuser, Zweifamilienhäuser, Eigentumswohnungen etc.) zwischen dem 1. Juli 2022 und 31. Oktober 2022 eine Feststellungserklärung zur Grundsteuer (kurz: Grundsteuererklärung) online abgeben. Hintergrund ist die Grundsteuerreform 2022 durch die die relevanten Grundstücksdaten erstmals seit 1935 bzw. 1964 neu festgesetzt werden.

Doch wie ist bei einem Grundstück vorzugehen, welches mit einem Erbbaurecht belastet ist?

Das Erbbaurecht ist ein dingliches Recht bei dem der Eigentümer des Grundstücks gegen Zahlung eines Erbbauzinses die Errichtung eines Bauwerks, in der Regel ein Einfamilienhaus oder Zweifamilienhaus, ermöglicht. Grundlage ist ein zwischen dem Erbbauberechtigten und dem Eigentümer des Grundstücks abgeschlossener Erbbaurechtsvertrag. Der Vorteil für den Eigentümer besteht darin, dass er das Grundstück nicht veräußern muss. In Deutschland werden Erbbaurechte daher überwiegend von der Kirche oder von Landwirten begeben. Für den Erbbauberechtigten hat das Erbbaurecht den Vorteil, dass er neben dem Kaufpreis für das Gebäude nicht noch den Kaufpreis für das Grundstück aufbringen muss. Ein Erbbaurecht führt daher zu einer zeitlichen Trennung zwischen dem Eigentümer des Grundstücks und dem Eigentümer des darauf errichteten Einfamilien- oder Zweifamilienhauses.

Für die Berechnung der Grundsteuer wird das mit dem Erbbaurecht belastete Grundstück und das darauf errichtete Bauwerk (meistens Einfamilienhaus, Zweifamilienhaus oder Mehrfamilienhaus) zu einer Bewertungseinheit zusammengefasst und der Gesamtwert für die Grundsteuer nach den Grundsätzen des Ertragswertverfahrens oder des Sachwertverfahrens ermittelt. Zur Abgabe der verbindlichen Feststellungserklärung zur Grundsteuer hat das Gesetz ausschließlich den Erbbauberechtigten, also den Eigentümer des Einfamilien- oder Zweifamilienhauses, verpflichtet. Der ermittelte Grundsteuerwert und die daraus abgeleitete Grundsteuer wird dem Erbbauberechtigten als Steuerschuldner zugerechnet. Ob der Erbbauberechtige oder der Grundstückseigentümer die Grundsteuer wirtschaftlich tragen soll bleibt den Vertragsparteien im Rahmen ihrer Privatautonomie vorbehalten.

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Warum bekomme ich drei Steuerbescheide?

Im Zuge der Grundsteuerreform müssen ca. 36 Millionen Grundstücke (unbebautes Grundstück, Einfamilienhaus, Zweifamilienhaus, Eigentumswohnung oder betriebliches Grundstück) zwischen dem 01.07.2022 und dem 31.10.2022 neu bewertet werden, da das Bundesverfassungsgericht die derzeit geltenden Einheitswerte für die Grundsteuer, welche 1935 bzw. 1964 letztmalig festgestellt wurden, als veraltet ansah. Die neue Grundsteuer wird dabei zwar auf den 01.01.2022 festgestellt, muss aber erstmalig ab dem 01.01.2025 bezahlt werden.

Doch warum erhalte ich nach Abgabe der Feststellungserklärung zur Grundsteuer (kurz: Grundsteuererklärung) drei Steuerbescheide?

Grundsätzlich steht das Aufkommen aus der Grundsteuer den Gemeinden zu. Diese erlassen auch die entsprechenden Grundsteuerbescheide. Allerdings muss zuerst die entsprechende Bewertung des Grundbesitzes durch die örtlich zuständigen Finanzämter erfolgen, da die Gemeinden nur die Hebesätze für die Grundsteuer selbst bestimmen können, die Bewertung des Grundbesitzes aber den Finanzämtern vorbehalten bleibt. Dabei richtet sich das Bewertungsverfahren nach dem jeweiligen Bewertungsobjekt (unbebautes Grundstück, Einfamilienhaus, Zweifamilienhaus, Eigentumswohnung oder betriebliches Grundstück) und dem entsprechenden Bewertungsverfahren (Bundes- oder abweichendes Ländermodell).

Feststellungsbescheid zur Grundsteuer (Grundsteuerwertbescheid) und Grundsteuermessbescheid

Nachdem das Finanzamt, aufgrund der Daten aus der Grundsteuererklärung, die Bewertung des Grundstücks abgeschlossen hat wird ein Feststellungsbescheid zur Grundsteuer (sog. Grundsteuerwertbescheid) erlassen. Der darin enthaltende Grundsteuerwert wird durch das Finanzamt mit der Steuermesszahl multipliziert. Das Ergebnis ist der Steuermessbetrag, welcher mit dem Grundsteuermessbescheid festgestellt wird.

Die Steuermesszahl beträgt im Bundesmodell für ein Einfamilienhaus, einem Zweifamilienhaus, einer Eigentumswohnung oder einem Mehrfamilienhaus grundsätzlich 0,31 % des Grundsteuerwertes. Bei einem unbebauten Grundstück sowie Geschäftsgrundstücken beträgt die Steuermesszahl dagegen grundsätzlich 0,34 %. Das Gesetz sieht im Bundesmodell allerdings eine Ermäßigung von 25 % vor, wenn es sich um ein Einfamilienhaus, Zweifamilienhaus, Mietwohngrundstück oder eine Eigentumswohnung handelt, für die ein Förderbescheid nach dem Wohnraumförderungsgesetz (kurz: WoFG) vorliegt sowie eine Ermäßigung von 10 % für Baudenkmäler. In den Ländermodellen werden dagegen abweichende Steuermesszahlen festgelegt.

Der Grundsteuerbescheid kommt abschließend von der zuständigen Gemeinde

Der Grundsteuermessbescheid wird durch das Finanzamt sowohl dem Steuerpflichtigen als auch der Gemeinde übermittelt. Er bildet für die Gemeinde die Berechnungsgrundlage für die Grundsteuer, die durch Multiplikation des Grundsteuermessbetrages mit dem gemeindeindividuellen Hebesatz ermittelt wird.

Sie möchten Ihre Grundsteuererklärung durch einen Steuerberater erstellen lassen, der auch die Bescheide prüft?

Wenn auch Sie möchten, dass die Grundsteuerwertbescheide, Grundsteuermessbescheide und Grundsteuerbescheide durch einen fachlich qualifizierten Steuerberater geprüft werden, dann erstellen Sie ihre Grundsteuererklärung für ein unbebautes Grundstück, Einfamilienhaus, Zweifamilienhaus oder eine Eigentumswohnung doch ganz einfach online. Wir unterstützen Sie bei der fachgerechten Erstellung der Grundsteuererklärung sowie der Berechnung der zu erwartenden Grundsteuer. Die Prüfung der oben genannten Steuerbescheide ist für uns selbstverständlich und in dem Festpreis von 89,95 Euro pro Bewertungsobjekt (unbebautes Grundstück, Einfamilienhaus, Zweifamilienhaus, Eigentumswohnung) bereits enthalten.

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Grundsteuerreform 2022: Was ist die Grundsteuer C?

Durch die Grundsteuerreform 2022 müssen in Deutschland rund 36 Millionen Grundstücke zwischen dem 1. Juli 2022 und dem 31. Oktober 2022 neu bewertet werden. Während es bisher nur die Grundsteuer A für die landwirtschaftliche Nutzung sowie die Grundsteuer B für alle anderen bebauten und unbebauten Grundstücke gab, wird mit der Grundsteuerreform 2022 die neue Grundsteuer C eingeführt. Die Grundsteuer C wird angewendet auf unbebaute Grundstücke, die aber durch die Bauämter zur Bebauung mit einem Einfamilienhaus, Zweifamilienhaus und Eigentumswohnung freigegeben, d.h. baureif gestellt wurden. Die Grundsteuer C soll durch eine höhere Belastung als bei nicht baureifen Grundstücken Eigentümer dazu anregen eine Bebauung der Grundstücke vorzunehmen, um die in Ballungsgebieten vorhandene Wohnungsnot zu reduzieren.

Zudem soll die Grundsteuer C Gemeinden die Möglichkeit eröffnen Spekulationsgeschäfte mit Grundstücken zu reduzieren. Hintergrund ist, dass immer mehr baureife Grundstücke als Spekulationsobjekte gehalten, d.h. nicht zügig bebaut werden. Unbebaute Grundstücke werden in diesem Zusammenhang nur gekauft, um auf eine zukünftige Wertsteigerung zu spekulieren. Anschließend werden die unbebauten Grundstücke gewinnbringend weiter veräußert. Diese Spekulation mit Bauland verhindert, dass dringend benötigter Wohnraum (bspw. Einfamilienhaus, Zweifamilienhaus, Eigentumswohnung) entsteht.

Ab 2025 sollen Gemeinden für baureife, aber unbebaute Grundstücke einen höheren Hebesatz festlegen können, wenn auf diesen keine Bebauung erfolgt. Ob und in welcher Höhe baureife Grundstücke mit der besonderen Steuer belastet werden, hängt von der jeweiligen Gemeinde ab.

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Sie stellen sich folgende Frage: Wie funktioniert der Grundsteuerrechner und warum brauche ich diesen?

Aufgrund der Grundsteuerreform 2022 müssen Eigentümer für jedes Grundstück (unbebaute Grundstücke, Einfamilienhaus, Zweifamilienhaus, Eigentumswohnung etc.) eine Erklärung zur Feststellung des Grundsteuerwerts (kurz: Grundsteuererklärung) digital einreichen. Viele Eigentümer und Mieter möchten bereits im Vorfeld wissen, ob Sie aufgrund der Grundsteuerreform ab dem 01.01.2025 mit einer steuerlichen Mehrbelastung rechnen müssen. Aus diesem Grund stellen wir Ihnen auf unserer Seite einen Grundsteuerrechner zur Verfügung mit dem die voraussichtliche Grundsteuer online berechnet werden kann. Dabei gehen wir von den derzeit geltenden Hebesätzen der Gemeinden aus, die gegebenenfalls in Zukunft noch angepasst werden. 

Jetzt zum Thema: Wie funktioniert der Grundsteuerrechner?

Der Grundsteuerrechner berechnet die zu erwartende Grundsteuer, indem öffentlich zugängliche Daten und von dem Eigentümer des zu bewertenden Grundstücks individuell eingegebene Daten digital in eine Berechnungsmatrix übertragen werden. Ausgangspunkt ist die Straßenadresse des zu bewertenden Grundstücks. Anhand der Straßenadresse kann die Postleitzahl, die Gemeinde, der Kreis und das Bundesland automatisch ermittelt werden. In den Bundesländern, die den Grundbesitz nach dem sog. “Bundesmodell” bewerten, kann aus diesen Angaben auch die Mietniveaustufe automatisch ergänzt werden. Als Grundstücksart kann der Grundstückseigentümer derzeit zwischen einem unbebauten Grundstück, Einfamilienhaus, Zweifamilienhaus und Eigentumswohnung wählen. Aufgrund der Grundstücksart wird die Berechnungsmatrix entsprechend angepasst, so dass nur die zwingend notwendigen Daten für die Erstellung der Grundsteuererklärung online angegeben werden müssen. Im Bundesmodell sind dies noch die Grundstücks- und Wohnfläche, das Baujahr sowie der Miteigentumsanteil. Der Bodenrichtwert muss momentan noch über einen entsprechenden Link abgerufen werden; soll zukünftig aber auch digital vervollständigt werden. Bei vollständiger Dateneingabe wird die voraussichtliche Grundsteuerbelastung bei den derzeit geltenden Hebesätzen der Gemeinden online berechnet.

Sie möchten schon jetzt die Grundsteuer für 2025 berechnen?

Sie brauchen für die Berechnung der Grundsteuererklärung ausschließlich die Grundstücksart, die Grundstücksfläche und die Wohnfläche. Alle weiteren Angaben für die Berechnung der Grundsteuer ergänzen wir für Sie!

Unser Grundsteuerrechner bietet schon jetzt die Möglichkeit die Grundsteuer für Ihr Einfamilienhaus, Zweifamilienhaus, Eigentumswohnung oder unbebautes Grundstück zu berechnen. Der Service ist komplett kostenlos und erfordert keine Registrierung. Sofern Sie mit den eingegebenen Daten direkt Ihre Grundsteuererklärung erstellen möchten, ist dies selbstverständlich auch kein Problem. Für nur 89,95 Euro haben Sie die Möglichkeit die Grundsteuererklärung online und ohne eigenen ELSTER-Zugang zu erstellen. So haben Sie in nur 5 Minuten der gesetzlichen Verpflichtung zur Abgabe der Grundsteuererklärung erledigt. Eine anschließende Prüfung der erstmalig ergehenden Grundsteuerwertbescheide, Grundsteuermessbescheide und Grundsteuerbescheide ist für uns selbstverständlich und in der Gebühr bereits inbegriffen. Durch unsere digitale und zeitsparende Lösung versäumen Sie garantiert auch keine Fristen! Und das alles zu einem fairen und transparenten Festpreis von 89,95 Euro pro Bewertungsobjekt (unbebautes Grundstück, Einfamilienhaus, Zweifamilienhaus, Eigentumswohnung etc.).

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Kosten für Grundsteuererklärung auf Mieter umlegen?

Aufgrund der Grundsteuerreform 2022 müssen Eigentümer von Grundbesitz (unbebautes Grundstück, Einfamilienhaus, Zweifamilienhaus, Eigentumswohnung) zwischen dem 01.07.2022 und 31.10.2022 für jeden Grundstück eine Erklärung zur Feststellung des Grundsteuerwerts (kurz: Grundsteuererklärung) digital einreichen. Über die Nebenkosten können Vermieter die Grundsteuer auf Ihre Mieter grundsätzlich vollständig umlegen. Hat ein Wohnungseigentümer seine Eigentumswohnung vermietet und im Mietvertrag die Umlage der Betriebskosten vereinbart, kann er die Kosten für die Grundsteuer auf seinen Mieter umlegen. Denn die Grundsteuer gehört als laufende öffentliche Last des Grundstücks zu den umlagefähigen Betriebskosten nach § 2 Nr. 1 Betriebskostenverordnung. Kommt es zu einer Erhöhung der Grundsteuer durch die Grundsteuerreform 2022 können Vermieter die Grundsteuer also 1:1 auf Ihre Mieter abwälzen. Mieter spüren das aber erst in der Nebenkostenabrechnung für 2025, die im Jahr 2026 verschickt wird.

Wenn ich die Grundsteuer auf den Mieter umlegen kann, kann ich dann auch die Kosten für die Grundsteuererklärung auf den Mieter umlegen?

Die Steuerberaterkosten, die für die Erstellung der Grundsteuererklärung entstehen, können allerdings nicht auf den Mieter abgewälzt werden. Kosten dieser Art gehören nicht zu den umlagefähigen Betriebskosten. Umlagefähig sind laufende, d.h. wiederkehrende Kosten, die dem Vermieter durch die Nutzung des Eigentums oder den Gebrauch des Grundstücks entstehen. Dazu gehören z.B. Grundsteuer, Versicherungen, Abfallbeseitigung, Hausstrom.
Nicht umlagefähig sind z.B. Kosten für die Verwaltung, den Steuerberater oder Instandhaltungskosten.

Warum sollte ich meine Grundsteuererklärung über Einfach Grundsteuer erstellen?

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Grundsteuerreform 2022: Kann ich die Feststellungserklärung zur Grundsteuer auch selbst erstellen?

Im Jahr 2022 stehen Grundstückseigentümer vor einer besonderen Aufgabe:
Neben der in der Regel abzugebenden Einkommensteuererklärung muss für den eigenen Grundbesitz (unbebautes Grundstück, Einfamilienhaus, Zweifamilienhaus, Eigentumswohnung etc.) zwischen dem 1. Juli 2022 und 31. Oktober 2022 auch eine Feststellungserklärung zur Grundsteuer (kurz: Grundsteuererklärung) digital abgegeben werden. Während die Daten in der Einkommensteuererklärung regelmäßig nur aktualisiert werden (bspw. Fahrten Wohnung/Arbeitsstätte, Fortbildungskosten, Vorsorgeaufwendungen) müssen Grundstückseigentümer die Daten für die Grundsteuererklärung erstmalig seit 1964 dem Finanzamt digital übermitteln. In Abhängigkeit von dem jeweiligen Bundesland wird die Grundsteuer dabei nach dem Bundesmodell oder abweichenden Ländermodellen berechnet, so dass eine Vielzahl von unterschiedlichen Daten erfasst und überprüft werden müssen.

Wo bekomme ich Hilfe zur Erstellung der Grundsteuererklärung?

Hilfe bei der Berechnung der Grundsteuer sowie der Abgabe der Grundsteuererklärung können sich Grundstückseigentümer nur bei Steuerberatern holen, da Lohnsteuerhilfevereine, anders als bei Einkommensteuererklärungen, zur Beratung im Zusammenhang mit der Grundsteuerreform nicht befugt sind. Durch das enge Zeitfenster kommt ein weiteres Problem dazu: Würden sich alle Grundstückseigentümer persönlich an einen örtlichen Steuerberater wenden, stehen die Steuerberatungskanzleien vor einer weiteren zusätzlichen Aufgabe, die neben dem laufendem Tagesgeschäft kaum zu bewältigen ist. Da für die digitale Abgabe der Feststellungserklärung zur Grundsteuer nach übereinstimmenden Meldungen aus der Finanzverwaltung nicht mit einer Fristverlängerung zu rechnen ist, muss der Grundbesitzer bei nicht fristgerechter Abgabe mit Verspätungs- und/oder Säumniszuschlägen rechnen.
Aufgrund der im Vorfeld oftmals nicht eindeutigen Höhe der Steuerberatergebühr, sowie dem Risiko der verspäteten Abgabe der Feststellungserklärung stehen viele Steuerpflichtige vor der Frage:

„Kann ich die Feststellungserklärung zur Grundsteuer auch selbst erstellen?“

Wie bei der jährlichen Einkommensteuererklärung ist dies grundsätzlich möglich. Dafür benötigen Sie allerdings einen eigenen ELSTER-Zugang, da die Grundsteuererklärung digital abzugeben ist. In ihrem Zugang finden sie ab dem 01.07.2022 die notwendigen Steuerformulare für die Erstellung der Grundsteuererklärung. Das eigenständige Ausfüllen der neuen Steuerformulare ist jedoch ohne steuerliches Fachwissen äußerst fehleranfällig. Zudem werden die Daten von dem zuständigen Finanzamt teilweise ohne Angabe von Gründen überschrieben, so dass eine Prüfung der ergehenden Steuerbescheide (Grundsteuerwertbescheid, Grundsteuermessbescheid und Grundsteuerbescheid) ohne fachliches Vorwissen schwierig ist. Bleiben Fehler in den Steuerbescheiden unentdeckt können diese zu einer zu hoch festgesetzten Grundsteuer führen. Da die festgestellten Grundsteuerwerte nach Bestandskraft der Steuerbescheide verbindlich für die nächsten Jahre festgestellt sind, ist eine fehlerfreie Bearbeitung unerlässlich.

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Grundsteuerreform 2022: Zeitrahmen/wichtige Termine

1. Januar 2022: Hauptfeststellungszeitpunkt

Der Hauptfeststellungsstichtag zur Grundsteuer ist der 01.01.2022. Das bedeutet, dass die Finanzverwaltung den Grundbesitz (unbebautes Grundstück, Einfamilienhaus, Zweifamilienhaus, Eigentumswohnung etc.) auf diesen Tag bewertet.

April-Juni 2022: Versand der Informationsschreiben

Informationsschreiben zur verpflichtenden Abgabe der Feststellungserklärung zur Grundsteuer (kurz: Grundsteuererklärung) werden im Zeitraum von April – Juni von den Bundesländern versendet. Diese Schreiben enthalten objektbezogene Informationen, die für die Erstellung der Grundsteuererklärung erforderlich sind. Von großer Bedeutung ist hier das Einheitswert-Aktenzeichen des jeweiligen Grundstücks, Einfamilienhauses, Zweifamilienhauses oder der Eigentumswohnung. Dieses Aktenzeichen ist für eine elektronische Übermittlung notwendig.

1. Juli 2022: Beginn der elektronischen Annahme der Feststellungserklärung zur Grundsteuer über ELSTER

Die elektronisch abzugebenden Feststellungserklärungen zur Grundsteuer können voraussichtlich ab dem 01. Juli 2022 elektronisch beim Finanzamt eingereicht werden.

31. Oktober 2022: Ende der Frist zur Abgabe der Feststellungserklärung

Nach derzeitigem Stand ist eine Abgabe der Grundsteuererklärung zwingend bis zum 31. Oktober 2022 erforderlich. Es soll keine Fristverlängerung gewährt werden.

Ab 2023: Erklärungsbearbeitung durch die Finanzverwaltung

Nach der Bearbeitung wird die Finanzverwaltung im Laufe des Jahres 2023 Bescheide über den Grundsteuerwert und den Grundsteuermessbetrag erlassen. Die Prüfung der Steuerbescheide sowie das eventuelle Einlegen von Einsprüchen bieten wir Ihnen in einem ganzheitlichen Prozess an.

Ab 2024: Anpassung der Grundsteuer-Hebesätze durch die Kommunen

Die entsprechenden Daten werden von den Finanzämtern an die Städte und Gemeinden weitergeleitet. Diese setzen die endgültig zu zahlende Grundsteuer in einem Grundsteuerbescheid fest. Der Hebesatz der Kommunen soll dabei so angepasst werden, dass die Grundsteuer insgesamt aufkommensneutral bleibt und es zu keiner Erhöhung der insgesamt vereinnahmten Grundsteuer kommt.

Ab 2025: Erhebung der Grundsteuer auf Basis der neuen Grundsteuerwerte

Die von den Kommunen festgesetzte Grundsteuer ist erstmals ab dem 01. Januar 2025 zu zahlen.

Grundsteuerreform 2022: Zeitrahmen/Wichtige Termine. Sie möchten keine Frist verpassen und schon jetzt die Grundsteuer für 2025 berechnen?

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Sie lassen Ihre steuerlichen Angelegenheiten durch einen Lohnsteuerhilfeverein machen und fragen sich ob die Grundsteuererklärung durch einen Lohnsteuerhilfeverein erstellt werden kann?

Die einfache Antwort auf diese Frage lautet NEIN.

Aufgrund der Grundsteuerreform 2022 muss der gesamte Grundbesitz in Deutschland, welcher rund 36 Millionen Grundstücke umfasst, zwischen dem 1. Juli 2022 und 31. Oktober 2022 neu bewertet werden. Privateigentümer müssen daher insbesondere für ihr unbebautes Grundstück, ihr Einfamilienhaus, ihr Zweifamilienhaus und/oder ihre Eigentumswohnung eine weitere Steuererklärung abgegeben. Allerdings ist eine digitale Abgabe der sogenannten Feststellungserklärung zur Grundsteuer (kurz: Grundsteuererklärung) über den örtlichen Lohnsteuerhilfeverein aufgrund der gesetzlichen Regelung nicht möglich. Die Beratung, Erstellung und digitale Übermittlung von Grundsteuererklärungen durch Dritte ist ausschließlich Steuerberatern vorbehalten. Zudem dürfen nur Steuerberater die ergehenden Steuerbescheide (Grundsteuerwertbescheid, Grundsteuermessbescheid und Grundsteuerbescheid) prüfen. Aufgrund der Komplexität der Thematik, den hohen rechtlichen Anforderungen und der langen Bindungswirkung ist die Abgabe der Grundsteuererklärung für den eigenen Grundbesitz über einen Steuerberater auch sinnvoll. Sofern Sie keinen eigenen Steuerberater haben, Ihr Steuerberater den ersten freien Termin in 5 Wochen anbietet oder sie nicht über 350 Euro für eine Grundsteuererklärung bezahlen wollen, dann erstellen Sie ihre Steuererklärung doch einfach online bei www.einfach-grundsteuer.de.

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Grundsteuerreform 2022: Ab wann kann die Grundsteuererklärung erstellt werden?

In Zeitungen, Radio und im Internet wird das Thema Grundsteuerreform immer präsenter. Es wird von engen Zeitfenstern zur Erstellung sowie von Verspätungszuschlägen und Zwangsgeldern gesprochen. Leider sind die meist etwas reißerisch anmutenden Aussagen nicht ganz unbegründet. Die Feststellungserklärung zur Grundsteuer (kurz: Grundsteuererklärung) kann nur in der Zeit vom 01.07.2022 bis zum 31.10.2022 bei den zuständigen Finanzämtern eingereicht werden. Eine Fristverlängerung ist nach derzeitigem Stand ausgeschlossen. Wer einen Urlaub oder Auslandsaufenthalt plant, beruflich stark eingespannt ist oder den Sommer nicht mit der Erstellung der Grundsteuererklärung verbringen möchte, kann, sobald die Finanzverwaltung die Schnittstelle freigeschaltet hat, seiner Pflicht zur Abgabe der Feststellungserklärung zur Grundsteuer bei uns nachkommen. Schnell die Daten online erfassen, den Bestellprozess abschließen und uns die erforderlichen Vollmachten erteilen. Wir prüfen Ihre Angaben und übermitteln die Grundsteuererklärung anschließend für Sie. Die Prüfung der erstmalig ergehenden Steuerbescheide ist selbstverständlich Bestandteil unserer Dienstleistung.

Doch ab wann kann die Grundsteuererklärung erstellt werden?

Sie brauchen für die Berechnung der Grundsteuererklärung ausschließlich die Grundstücksart, die Grundstücksfläche und die Wohnfläche. Alle weiteren Angaben für die Berechnung der Grundsteuer ergänzen wir für Sie! Eine Berechnung und Erstellung der Grundsteuererklärung ist bereits möglich!

Unser Grundsteuerrechner bietet schon jetzt die Möglichkeit die Grundsteuer für Ihr Einfamilienhaus, Zweifamilienhaus, Eigentumswohnung oder unbebautes Grundstück zu berechnen. Der Service ist komplett kostenlos und erfordert keine Registrierung. Sofern Sie mit den eingegebenen Daten direkt Ihre Grundsteuererklärung erstellen möchten, ist dies selbstverständlich auch kein Problem. Für nur 89,95 Euro haben Sie die Möglichkeit die Grundsteuererklärung online und ohne eigenen ELSTER-Zugang zu erstellen. So haben Sie in nur 5 Minuten der gesetzlichen Verpflichtung zur Abgabe der Grundsteuererklärung erledigt. Eine anschließende Prüfung der erstmalig ergehenden Grundsteuerwertbescheide, Grundsteuermessbescheide und Grundsteuerbescheide ist für uns selbstverständlich und in der Gebühr bereits inbegriffen. Durch unsere digitale und zeitsparende Lösung versäumen Sie garantiert auch keine Fristen! Und das alles zu einem fairen und transparenten Festpreis von 89,95 Euro pro Bewertungsobjekt (unbebautes Grundstück, Einfamilienhaus, Zweifamilienhaus, Eigentumswohnung etc.).

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Jeder Eigentümer zahlt bereits die Grundsteuer. Doch warum gibt es eine Grundsteuerreform?

Mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 10. April 2018 wurde höchstrichterlich entschieden, dass die geltenden Regelungen für die Grundsteuer verfassungswidrig sind. Das Bundesverfassungsgericht begründet die Verfassungswidrigkeit der Grundsteuer mit der Tatsache, dass die bisherigen Einheitswerte zum Teil auf Werten des Jahres 1935 (neue Bundesländer) und 1964 (alte Bundesländer) basieren und nicht mehr die aktuellen Wertverhältnisse widerspiegeln. Dies führt zu gravierenden und umfassenden Ungleichbehandlungen bei der Bewertung von Grundvermögen, da die Werte von Grundstücken (unbebautes Grundstück, Einfamilienhaus, Zweifamilienhaus, Eigentumswohnung etc.) sich seit 1935/1964 sehr unterschiedlich entwickelt haben und die Grundsteuerzahlungen von den tatsächlichen Werten der Immobilien abweichen.

Sie möchten schon bereits jetzt die Grundsteuer für 2025 berechnen?

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